Notbetreuung

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Notbetreuung


Die Teilnahme an der Notbetreuung hat sich ab sofort geändert (23.03.2020). Sie kann auch in Anspruch genomen werden, wenn nur ein Elternteil in der Daseinsvorsorge (Gesundheitsbereich, Polizei, Feuerwehr, etc.) tätig ist. Auch in den Osterferien steht eine Notbetreuung zur Verfügung.

Zu den "kritischen Infrastrukturen" sind ab dem 31.03.2020 weitere Bereiche zu zählen, die notwendig sind zur Aufrechterhaltung der allgemeinen Versorgung der Bevölkerung, (wie z.B. der Lebensmittelversorgung (Lebensmittelproduktion, -verarbeitung und -handel). Darüber hinaus sind Härtefallregelungen (wie z.B. etwa drohende Kündigung) zu berücksichtigen.

Ab dem 22.04.2020 gibt es weitere Kriterien für Kinder, die an der Notbetreuung teilnehmen können. Kinder einer Erziehungsberechtigten bzw. eines Erziehungsberechtigten sind überdies aufzunehmen, wenn die Erziehungsberchtigten in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichen Interesse tätig sind. So können etwa die Bereiche Energieversorgung (etwa Strom-, Gas-, Kraftstoffversorgung), Wasserversorgung (öffentliche Wasserversorgung, öffentliche Abwasserbeseitigung), Ernährung und Hygiene (Produktion, Groß- und Einzelhandel), Informationstechnik und Telekommunikation (insb. Einrichtung zur Entstörung und Aufrechterhaltung der Netze), Finanzen (Bargeldversorgung, Sozialtransfers), Transport und Verkehr (Logistik für kritische Infrastruktur, ÖPNV), Entsorgung (Müllabfuhr) sowie Medien und Kultur - Risiko- und Krisenkommunikation einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichen Interesse zuzurechnen sein. Daher sollten auch Erziehungsberechtigte in den vorgenannten Bereichen die Möglichkeit haben, in dringenden Fällen auf die Notbetreuung in Schulen zurückzugreifen, sofern eine betriebsnotwendige Stellung gegeben ist. Dabei gilt wie für alle anderen relevanten Berufsgruppen auch, dass sehr genau auf die dringende Notwendigkeit zu achten ist. Es sind vor Inanspruchnahme der Notbetreuung sämtliche anderen Möglichkeiten der Betreuung auszuschöpfen. Ziel der Einrichtungsschließungen ist die Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus. Diese Priorität müssen alle Beteiligten stets im Blick behalten.

Bei den besonderen Härtefällen können auch folgende Gesichtspunkte Berücksichtigung finden:

-drohende Kindeswohlgefährdung,

-Vereinbarung von Familie und Beruf, insbesondere bei Alleinerziehenden,

-gemeinsame Betreuung von Geschwisterkindern,

drohende Kündigung und erheblicher Verdinstausfall.

Bei Fragen melden Sie sich gerne telefonisch in der Schule (05951/757).

 

Zusätzliche Informationen zur Corona-Krise finden Sie auch unter folgendem Link: https://www.landesschulbehoerde-niedersachsen.de/bu/eltern-schueler/schulpsychologie/schulpsychologie-kontakt

Wir wünschen Ihnen und euch trotz der zur Zeit schwierigen Verhältnisse eine gute Zeit in der Familie.

Bleiben Sie und ihre Kinder gesund!

Im Namen des Kollegiums der Grundschule Lahn

Josef Meyer